Anmerkung:

In der mehr als 200-jährigen Geschichte der Adler-Apotheke gab es neben wissenschaftlich hochbegabten Apothekern auch sehr bauorientierte Kollegen.

Diese waren fachlich  auch nicht dümmer, aber die Zeit ihrer Tätigkeit in Schwaan verlangte nach baulicher Aktivität um Haus und Gewerbe zu erhalten!

Dazu zählte ab dem Jahr 1911 auch der Apotheker Arnold Kemper.

                             Baulöwen......................


Wir als Familie Borchwardt waren neben unserer pharmazeu-tischen Tätigkeit als Apotheker immer sehr bauaktiv bzw. wir mussten es einfach sein und loslegen. Wir sind Praktiker!

Unser letztes Projekt ist nun das kleine Museum:           (Aufbau Ost 5.0)

Es gab in den zwei Jahrhunderten auch "Kollegen Apotheker", die sich etwas vertan haben oder die schnelle Reichsmark machen wollten. Apotheken wurden mal schnell ge- und wieder verkauft - "Apothekenschacher".

Die größte Gefahr ging und geht oft vom eigenen Berufsstand aus ...... .

Vergessen darf man auch nicht die Kriegsjahre in denen Apotheker im Krieg fielen und ihr Lebenswerk nicht beenden konnten - so 1945 Albert Kümmell.

Angemerkt sei, dass die Apotheke über die Jahrhunderte das Auskommen der Apotheker und ihrer Familien gesichert hat. Dies betrifft auch die Ausbildung der Kinder. Oft werden leider vergessen worin sich der Erfolg und der Wohlstand begründet. Dazu kommt natürlich viel Arbeit, selbständig und beständig, über Jahrzehnte!! Zu Recht stand die Apotheke dabei immer im Mittelpunkt!!  Somit ist unsere Museumsgründung eine Würdigung und ein Dank an die Adler-Apotheke.

****************************************

Hier einige Bilder vom Aufbau der Ollen Apteik!

 

Bild 1 zeigt die historischen Apothekenmöbel am alten Standort vor vielen Jahren.


Wir bedanken uns bei Herrn Apotheker Dieter Scholl aus Pforzheim und bei allen helfenden Handwerkern!

Hier besonders der Tischlerei Lehmann aus Bützow.

tischlerei-buetzow.de